Soso, jaja.

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Es war wieder viel zu lange ruhig hier, diesmal hatte es aber einen besseren Grund als mangelnde Motivation zum Bloggen. Ich schmeiße mein Blogsystem komplett um, das hat in den letzten Tagen etwas Arbeit gemacht. Und der UARRR ist an diesem Entschluss nicht ganz unschuldig.

Vor ziemlich genau einem Monat schrieb er einen Blogpost über tumblr und seinen wachsenden Unmut über WordPress. Mitten im Text steht ein Satz, von dem ich mich durchaus angesprochen fühle:

„Es gibt Leute, die seit sechs Jahren alle drei Wochen Beiträge schreiben, in denen sie sagen, dass sie bald wieder mehr Beiträge schreiben werden und außerdem kommt auch ein neues Design. Bullshit.“

Bullshit, das stimmt. Und deswegen möchte ich das ändern. Es kann doch nicht sein, dass man gerne bloggt und einen dann doch immer irgendeine diffuse Macht davon abhält! Diese diffuse Macht ist in erster Linie das umständliche Bloggen mit WordPress. Klar, eigentlich ist es hier großartig und man kann sehr simpel sehr viel umsetzen, aber zumindest ich habe immer das Gefühl, mir hier zu viele Gedanken um die Form machen zu müssen und zu wenig um den Inhalt. Bei tumblr ist das anders. UARRR schildert auch das ganz treffend:

„Tumblr nimmt den Schrecken vor dem Vorgang des Bloggens. Ein Eintrag ist weniger Wert, weil es so schnell geht. Eine vollkommen andere Dynamik.“

Weniger denken, mehr machen. Ich brauche das sehr dringend.

An der Stelle kann man ja mal vorwegnehmen, dass UARRR nicht zu tumblr wechselt. Ich schon. Maßgeblich auch deshalb, weil ich kein Nerd oder sonstwie technisch begabt bin und deshalb alles im WordPressbackend für mich keine Gestaltungsfreiheit sondern Arbeit bedeutet.


Was heißt das jetzt genau? Hier entlang bitte: nowalis.tumblr.com


Das Schöne daran ist: Dieses WordPressblog hier ist vollständig zu tumblr gespiegelt, es finden sich also alle Einträge dort wieder (okay, zwei sind verschollen, aber egal). Nur die Kommentare kann ich leider nicht migrieren. Im Prinzip bleibt trotzdem alles wie bisher, nur woanders.


Das ist aber nicht alles! Es gibt da jetzt auch: nicklaswolf.de


Und, huch, das ist ja WordPress! Richtig, weil WordPress wie gesagt toll ist. Aber nicht für diese lustigen Bildchen und Videos, auf die mein Blogging dann doch meistens hinausläuft. Deswegen also nun ein Splitting in tumblr UND WordPress – in „Kunst“ und Krempel sowie Medienzeugs und „Seriöses“ – in schnell mal raushauen und genüsslich ausformulieren – usw.

Wer diesen Eintrag hier liest, hat also auch die freie Wahl, welche Schiene er oder sie weiterhin beachten will. Gerne natürlich beides, klar. Das zieht auch neue Namen bei Twitter und Co. mit sich, aber das habt ihr entweder schon gemerkt oder seht ihr dann, ihr seid ja schon groß. Dieses Blog hier besteht auch noch eine Weile, weil ich die Kündigungsfrist der URL haargenau verpasst habe. Tja.


Also, zusammenfassender Ausblick: Im neuen tumblr passiert das, was man hier gewohnt ist. Allerdings voraussichtlich etwas kontinuierlicher als hier. Im neuen WordPressblog nehme ich mir bei Gelegenheit Zeit für Berichte über meine Radioarbeit. Das wird in den nächsten Tagen auf jeden Fall soweit sein. Vielleicht ist ja der eine oder die andere von euch als Leser dabei. Bis hierhin schon einmal danke an die (wenigen) Kommentatoren und (zum Glück deutlich mehr) stillen Leser für die Zeit mit diesem Blog! Weiter geht’s anderswo! <3

Fffff…

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(via Ronny)

Neues Jahr

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(Direktlink)

“Wir rutschen tiefer und tiefer und tiefer und tiefer und tiefer und tiefer und tiefer und tiefer ins Glück.”

Das schönste Szenario der Welt. Möge es mich irgendwann genau an Silvester überfallen.

Ich wünsche euch ein bezauberndes Jahr 2012!

Silvester

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(Direktlink)

“Das war ein gutes Jahr. / Und wer jetzt glücklich ist, wird es lange sein.”

Die ersten Zeilen aus “Nichts ist so schön auf der Welt, wie betrunken traurige Musik zu hören” von Tomte sagen, was sich jeder wünscht. Ich war in diesem Jahr nah dran, sehr nah dran. Wenn ich 2011 medial resümiere, scheint noch nie so viel Scheiße passiert zu sein. Vielleicht kriege ich mittlerweile auch einfach mehr Scheiße mit, als früher. Und dann war ja auch noch der Sommer zu kalt und der Winter zu warm, der August zu regnerisch und der November staubtrocken. Wetter hat mich noch nie interessiert.

Auf mich persönlich fokussiert, war 2011 in vielerlei Hinsicht ein Startschuss. Ein Startschuss ist eben ein Startschuss – es geht los, ist aber noch nicht fertig. Ich mag das.

Ich habe dieses Blog aufgesetzt und nächstes Jahr, wenn die Zeit es zulässt, noch deutlich mehr damit vor, als bisher.
Ich habe eine Bewerbungsphase überlebt und mache was mit Radio und Zeug, was mein Leben schnell ziemlich umgekrempelt hat und nächstes Jahr noch viel mehr Gewicht haben wird (auch im Blog).
Ich habe einige Leute kennengelernt (manche hätte ich schon viel länger kennen müssen) und andere seit dem Vorjahr nicht mehr wiedergesehen, was tatsächlich beides gut so war.
Ich habe Deutschland nicht verlassen, war aber noch nie so viel innerhalb von Deutschland unterwegs – die Bahn ist dabei mein Freund geblieben, ich kam kein einziges Mal zu spät.
Ich sah (wieder mal) Köln, Hamburg und Berlin, Frankfurt sowieso dauernd, klar.
Ich habe mich in Orte, Menschen und Situationen verliebt und weiß immer weniger, wo ich hingehöre, aber auch das gefällt mir auf diese gespannte Art, dieses mit großen Augen in die Zukunft gucken.
Ich habe versucht, zu staunen – das Staunen nicht zu verlernen.
Überhaupt habe ich gelernt: Zu wenig aus Büchern, aber umso mehr aus Musik und aus dem Leben – fürs Leben.
Musik, ja, ich habe Musik gehört: Casper und Thees Uhlmann mit den Alben des Jahres und immer wieder Gisbert, obwohl von letztem Jahr.
Ich habe viel Unsinn gemacht, guten Unsinn, der keinem schadet, sondern einen ganzen Haufen guter Leute zum Lachen bringt und eine gute Zeit ausmacht.
Ich habe Frauenfußball gemocht, ich war am Vorabend des Eurovision Songcontests in Düsseldorf, ich war auf kleinen und großen Konzerten von Rainald Grebe über die Beatsteaks bis hin zu Jack Beauregard und anderen, die keiner kennt – Unsinn eben.
Ich habe nachgedacht, meistens zuviel, aber immerhin nicht zu wenig – und ich habe keine Antworten, aber ein gutes Gefühl.
Ich weiß, dass es weitergehen muss, dass es weitergehen wird.
Ich habe den Startschuss losgelassen, wofür genau auch immer – ich habe gesät.
Ich möchte 2012 ernten.
Ich möchte 2012 leben.
Ich möchte 2012.

It’s Kind of a Funny Story

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It’s Kind of a Funny Story ist der Name eines Buchs von Ned Vizzini, 2006 veröffentlicht. 2010 erschien der gleichnamige Film. Der ist gut, sehr gut sogar. Im Grunde ein typischer “Kopf hoch!”-Film, aber doch etwas mehr als das. Hier der Trailer:


(Direktlink)

Ich bin kein Freund des Spoilerns, aber ich kann mir nicht verkneifen, die letzten Worte des Films im Original zu bloggen. Weil sie hier hingehören.

“Wie fühlst du dich?”

Irgendwie, als würde ich schon klar kommen.

Radfahren
essen
trinken
reden
U-Bahn fahren
lesen
Karten lesen
Karten zeichnen
kreativ sein
die Bewerbung für die Gates [School] fertig machen
meinem Dad sagen, er soll nicht rumstressen
meine Mum umarmen
meine kleine Schwester küssen
meinen Dad küssen
mit Noelle rumknutschen
noch mehr mit ihr rumknutschen
sie zu ‘nem Picknick einladen
mit ihr ins Kino gehen
mit Aaron ins Kino gehen
was soll’s, mit Nia ins Kino gehen
eine Party feiern
Leuten meine Story erzählen
freiwillig in der Psychiatrie arbeiten
Leuten wie Bobby helfen
wie Muqtada

wie mir

mehr zeichnen
einen Menschen zeichnen
einen nackten Menschen zeichnen
Noelle nackt zeichnen
rennen
reisen
schwimmen
hüpfen
ja, ich weiß, das ist schwach – na und, trotzdem hüpfen

atmen

leben

(Der Spoiler besteht ohnehin nur darin, dass die beiden zusammenkommen – und das ist schon nach Ansehen des Trailers klar…)

Weihnachtsmann?

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(Direktlink)

Echt. Es gibt keinen Weihnachtsmann.
Trotzdem wünsche ich einen schönen Tag!

Nerdcore’s 10 Rules of Living

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(natürlich via nerdcoreblog)

Fanfarlo – The Walls Are Coming Down

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(Direktlink, via nichindentunnel)

Dank der großartigen @nichindentunnel bin ich auf diese Band gestoßen. Wenn man Beirut kennt und schätzt, kann man mit Fanfarlo in jedem Fall etwas anfangen. Was mich reizt: Das ausgelutschte Indie-Spektrum wird durch den Folk-Einschlag deutlich aufgehübscht. Wobei natürlich die Frage ist, wann das dann wiederum ausgelutscht ist. Aber das soll jetzt nicht Thema sein.

Fanfarlo entstanden durch den Schweden Simon Balthazar, Sänger der Band, der in London 4 Mitstreiter gefunden hat. Zwar hält sich die Popularität der Gruppe in Grenzen, aber immerhin wurde obiger Song Teil einer Werbung, ein anderer findet sich auf dem Twilight-Soundtrack wieder und ein weiterer ist in Grey’s Anatomy zu hören. Es gibt schlechtere Referenzen.

Wirklich neu ist das Album Reservoir nicht, aber dafür dauert es nur noch 2 Monate, bis im kommenden Februar das neue Album erscheinen soll. Das ist immer der Vorteil, wenn man Debütalben verpennt.

Pressemitteilung: “Wetten, dass..?”-Absage

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Ich möchte hiermit mitteilen, dass ich “Wetten, dass..?” nicht moderieren werde.

Diese Entscheidung habe ich nach intensiven Überlegungen am heutigen Tage getroffen. Sicherlich ist die Show ein Meilenstein der Fernsehgeschichte, ich würde mich geehrt fühlen. Dennoch befürchte ich, dass den Produzenten der Sendung wenig Neues einfallen wird. Ein Meilenstein kann auch ein Grabstein sein. Ich möchte mich nicht an etwas binden, was nicht voller Leben steckt.

Zeit ist kostbar und offen gestanden belasten mich andere Projekte in größerem Umfang. Für volle Hingabe zu einem neuen Format bleibt nicht genügend Raum in meiner derzeitigen Situation. Insbesondere, seitdem Tim Bendzko mich bat, ich möge kurz seine Mails checken. Er möchte endlich die Welt retten und ich will dem nicht im Wege stehen, das gäbe sonst schlechte Presse.

Zusätzlich dürfte eine Arbeit für “Wetten, dass..?” im Idealfall bis zur Rente andauern. Zwar sind die nächsten Jahrzehnte meines Lebens noch nicht genau geplant, aber irgendwas anderes wird mir noch einfallen. Wer will denn auch samstags arbeiten? Ich bin nicht bereit, mein Leben von Grund auf zu verpfuschen. Als man mir sagte, “du bist voll wasted, ey”, wurde mir klar, dass “Wetten, dass..?” definitiv ein Schritt in die falsche Richtung wäre.

Auch Thomas Gottschalk darf nicht unerwähnt bleiben. Ich kann nicht in seine Fußstapfen treten. Meines Wissens hat er eine viel größere Schuhgröße. Speziell ältere Zuschauer dürften sich an seinen imposanten Anblick gewöhnt haben. Es muss schön sein, endlich mal wieder bunte Kleidung zu sehen. Ich beabsichtige nicht, diesen Designanspruch mit meinen persönlichen Präferenzen in abgestuften Grautönen niederzuschmettern.

Jene Argumente, die meinen Entschluss letztlich festigen, sind beispielhaft. Es gibt mit Sicherheit noch einige mehr. Daher überwiegen sie jegliche Pro-Argumente (den Ausschnitt von Michelle Hunziker) bei weitem. Mir ist bewusst, dass ich mit diesem Statement die Hoffnung vieler Menschen zerstöre. Man möge mir diese Entscheidung bitte verzeihen. Hoffen wir gemeinsam auf einen würdigen Kandidaten als zweite Wahl. Ich muss leider alle künftigen Verhandlungsgespräche absagen. Glücklicherweise hat das ZDF gar nicht bei mir angefragt.

Out of stock (Banksy)

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(Direktlink zu Londonist, via Eva Schulz)

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